PM zur Kosmetikverordnung

Liebe Aktivistinnen und Aktivisten,
nachfolgend eine Pressemitteilung von Dagmar Roth-Behrendt zur heute vom Europäischen Parlament angenommenen Kosmetikgesetzgebung, die Dagmar als zuständige Berichterstatterin maßgeblich geprägt hat.

Dagmar ROTH-BEHRENDT:

„Von Kopf bis Fuß mehr Sicherheit“

Europäisches Parlament verabschiedet Kosmetikverordnung

Die Abgeordneten des Europäischen Parlamentes haben heute den Kompromiss über den Vorschlag der EU-Kommission zur Kosmetikgesetzgebung mit großer Mehrheit angenommen.

„Nach den harten Verhandlungen mit dem Ministerrat ist das erzielte Ergebnis ein klarer Erfolg für das Parlament und den Verbraucherschutz“, erklärte die SPD-Europaabgeordnete und Expertin für Gesundheits- und Verbraucherschutz Dagmar ROTH-BEHRENDT.

Auch Günter Verheugen, Vize-Präsident der Europäischen Kommission, zuständig für Unternehmen und Industrie, unterstrich: „Die nunmehr gefundene Lösung dient den Verbrauchern ebenso wie der Wettbewerbsfähigkeit einer innovativen Kosmetikindustrie in Europa. Er ist ein weiteres Beispiel gelungener Binnenmarktgesetzgebung, die die Produktsicherheit erhöht und zugleich unnötige Bürokratiekosten reduziert.“

Streitpunkt bei den harten Verhandlungen mit dem Ministerrat war vor allem das Verbot von krebserregenden, erbgutverändernden oder die Fortpflanzung hemmenden Stoffen. „Es ist völlig inakzeptabel, dass einige Mitgliedsstaaten ernsthaft eine Auflockerung dieses Verbots gefordert haben. Hier gab es für das Parlament keine Kompromissbereitschaft“, versicherte Dagmar ROTH-BEHRENDT. Gegen den Widerstand im Rat ist es dem Parlament gelungen, an dem generellen Verbot festzuhalten und lediglich eine Ausnahme für Ethanol und Vitamin A zu gewähren, die auch in Lebensmitteln zugelassen sind.

Ein weiterer Schwerpunkt bei den Verhandlungen war der Umgang mit neuen und unerforschten Nanomaterialien in Kosmetika. Nanomaterialen sind besonders kleine Substanzen, die leicht selbst tiefere Hautschichten durchdringen und auf diese Weise auch in die Blutbahn gelangen können. Hersteller, die ein Produkt mit Nanomaterialien auf den Markt bringen wollen, müssen zukünftig die Kommission darüber informieren, so dass sie gegebenenfalls eine zusätzliche Sicherheitsüberprüfung veranlassen kann. Außerdem konnte das Parlament eine Kennzeichnungspflicht für Nanomaterialien in Kosmetikprodukten durchsetzen. „Endlich werden den Verbrauchern diese Informationen nicht länger vorenthalten“, freute sich Dagmar ROTH-BEHRENDT.

Das Parlament konnte außerdem durchsetzen, dass bei der Werbung für Kosmetika nur mit denjenigen Eigenschaften geworben wird, die das Produkt auch tatsächlich hat und die wissenschaftlich belegt sind. „Der Verbraucher darf nicht mit überzogenen oder völlig falschen Versprechungen in die Irre geführt werden. Im Gegenteil, der Verbraucher muss sich darauf verlassen können, dass das Produkt hält, was es verspricht!“, unterstrich Dagmar ROTH-BEHRENDT.

„Mit der Kosmetikvorordnung haben wir dafür gesorgt, dass die Verwendung von Seife, Sonnenschutz & Co. künftig noch sicherer ist“, betonte Dagmar ROTH-BEHRENDT abschließend.

Für weitere Informationen: Büro Dagmar Roth-Behrendt +33 3 881 774 53

Dieser Beitrag wurde am Dienstag, 24. März 2009 um 15:07 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Positionen & Inhalte abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. Du hast die Möglichkeit einen Kommentar zu hinterlassen, oder einen Trackback von deinem Weblog zu senden.

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