Monat: Juni 2009

Entschlossen kämpfen

Entschlossen kämpfen

Franz Müntefering hat die SPD nach dem enttäuschenden Ergebnis bei der Europawahl auf einen engagierten und harten Kampf für die Bundestagswahl eingeschworen. Auch Martin Schulz rief dazu auf, für den 27. September entschlossen alle Kräfte zu mobilisieren.

Indiz für die Probleme, die eigenen Wähler an die Urne zu bringen, ist die niedrige Wahlbeteiligung, die ersten Ergebnissen zufolge mit rund 42 Prozent noch unter dem Wert von 2004 lag. Franz Müntefering räumte nach den ersten Hochrechnungen, nach denen sich die SPD mit rund 21.4 Prozent gegenüber dem Ergebnis vor fünf Jahren nicht verbessern konnte, eine unzureichende Mobilisierung ein. Obwohl die CDU deutliche Verluste hinnehmen musste, nannte er das Ergebnis „enttäuschend“.

Europawahl fehlt personelle Konfrontation
Die SPD habe es trotz eines engagierten Wahlkampfs nicht geschafft, die Mobilisierungsprobleme bei den Wählern aufzulösen, sagte der SPD-Vorsitzende. Auch der sozialdemokratische Spitzenkandidat für die Europawahl, Martin Schulz, verwies auf das geringe Interesse der Menschen an dem Wahlgang. „Der Europawahl fehlt die personelle Konfrontation“, so Schulz. Den Genossinnen und Genossen dankte er für ihren Einsatz im Wahlkampf. Insbesondere die „Jungen Teams“ hätten „gekämpft wie die Löwen“.

Die sozialdemokratische Fraktion im Europaparlament, kündigte Schulz an, werde auch in den nächsten Jahren weiter die Interessen der Menschen schützen – den Casino-Kapitalismus begrenzen und sich für soziale regeln in Europa stark machen.

„Macht alle mit!“
Sowohl Müntefering als auch Schulz kündigten einen entschlossenen und harten Bundestagswahlkampf an, bei dem alle Kräfte mobilisiert würden. „Wir gehen unseren Weg“, sagte der SPD-Vorsitzende, die Lösungsansätze für Deutschland seien das Soziale und das Demokratische. Frank-Walter Steinmeier gebe die richtigen Antworten für eine gute Zukunft in Deutschland. „Wir kämpfen für die Bundestagswahl“, sagte Müntefering und forderte: „Macht alle mit dabei!“

http://www.spd.de/

Berliner Klimakonferenz

Berliner Klimakonferenz

BERLINER KLIMAKONFERENZ

Wege zur Anpassung an den Klimawandel

18.Mai 2009

Foutzopoulos Konstantinos

Martinez-Zerbi Laura 
 

„Eine intelligente Anpassung birgt auch gute Perspektiven für Innovation und Beschäftigung“

Bundesumweltminister Sigmar Gabriel  
 

Am 18. Mai hat der Berliner Klimakonferenz stattgefunden. Experten, Vertreter aus der Bundesministerien, der Bundesländer, der Wirtschaft und der Politik, Mitglieder von NGOs und Akteure aus der Praxis hatten die Möglichkeit sich zu treffen und über die Risiken und Chancen der Klimawandel und die Deutsche Anpassungsstrategie zu diskutieren.  

„Verantwortungsvolle Klimapolitik muss also immer auf zwei Säulen stehen: Sie muss alles tun, um den globalen Klimawandel zu bekämpfen und das Klima durch verringerten Treibhausgas-Ausstoß zu schützen. Sie muss sich aber auch schon jetzt auf unvermeidbare Folgen vorbereiten. Klimaanpassung und Klimaschutz – das sind zwei Seiten einer Medaille.“, sagte der Bundesumweltminister Sigmar Gabriel. Herr Gabriel betonte, dass die ersten Zeichen des Klimawandels in Deutschland und andere Länder bereits offensichtlich sind. Anpassung an den Klimawandel ist dringend. Anpassung bedeutet Risikovorsorge – je früher Anpassung startet, umso kostengünstiger sind oft die Maßnahmen.- aber auch die Chancen nutzen, um Arbeitsplätze und Wohlstand sichern zu können. Die deutsche Anpassungsstrategie folgt diese Ziele, deswegen bleibt Deutschland Umwelt-Exportmeister, sagte der Bundesumweltminister. 

In der europäischen Ebene hat die Europäische Kommission am ersten April 2009 das Weißbuch Anpassung vorgelegt. „Mit der Deutschen Anpassungsstrategie sind wir für die europäische Diskussion gut aufgestellt“, so Gabriel. 

Im Rahmen der Podiumdiskussion „Wie bauen wir unsere Zukunft?“ die folgte wurden die Themen der Niederung und der Steigerung der Energiekosten, der Nutzung der Biomasse und der Extensivierung der Landwirtschaft diskutiert. ……………… 
 
 
 
 
 
 
 

Podium Diskussion: Wie bauen wir unsere Zukunft? 

-Frage der Niederung

-Steigerung der EnergieKosten 

2002 und 2006 gab es Hochwasser in Deutschland. Das Problem der Wasser und der Umwelt ist plötzlich klar geworden. Die Frage war dann: Wie kann man Lösungen finden, um solche Katastrophen zu vermeiden?

Das Beispiel Holland wurde erwähnt. Der Architeckt Koen Olthuis von dem Architektur Büro „Waterstudio“ (Niederländer) empfehlt eine neue Architektur, nämlich „the floting houses“.  

Aber mehr als technische Lösungen, müssen wir unbedingt unsere Weltanschauung und Gewohnheiten ändern. Erst so können wir es schaffen die Umwelt zu schützen.